Videomarketing: Vorteile, die bewegen

  • Man kann es gut oder auch schlecht finden – fest steht jedenfalls, dass Videos einen Großteil aller Suchanfragen auf Google ausmachen und viele Menschen Inhalte lieber über ein Video konsumieren als zu lesen. Wie Sie die Vorteile des Mediums ideal für Ihr Unternehmen nützen, erfahren Sie hier. „Mit Bewegtbild lässt sich sehr gut kommunizieren“, sagt einer, der es wissen muss. Alexander Strohmer ist Gründer und Geschäftsführer der WEST4MEDIA Filmproduktion und entwickelt und produziert nicht nur Fernsehsendungen, sondern auch Videos für Marketing- und Kommunikationszwecke für Unternehmen jeder Größe. Der Stellenwert von Videos im Kommunikationsmix nimmt seit Jahren zu und wird wohl auch weiter steigen, meint er. Dabei hat Österreich durchaus noch etwas Aufholbedarf. Im angloamerikanischen Raum und auch in Deutschland ist man auf dem Gebiet schon weiter. „Bei uns wird immer noch zu viel in klassische Werbung wie Print und TV investiert und damit immense Streuverluste in Kauf genommen“, sagt Alexander Strohmer. „Dabei kann ich mit Videos im Internet meine Zielgruppe viel besser und genauer erreichen und auch einen Dialog in Gang setzen.“

Gute Geschichten zahlen sich aus

  • Viele denken beim Videomarketing vielleicht als erstes an den klassischen Imagefilm. „Ich bin kein großer Freund von Imagefilmen“, sagt Alexander Strohmer. „Erstens kommt diese Selbstdarstellung beim Publikum meistens nur mäßig gut an. Und zweitens sind diese Filme oft teuer und dazu auch inneffizient“, findet er. Denn nach etwa einem Monat würde das Video kaum noch von jemandem angeschaut. Viel besser als zu zeigen, wie toll man ist, wäre es, authentische und sympathische Geschichten zu erzählen, sagt der Experte. Und die gibt es in jedem Unternehmen, findet Alexander Strohmer. „Manchmal übersieht man die ‚gute Geschichte’, weil einem der Blick von außen fehlt.“ Andererseits sollte „Storytelling“ heute zum Basishandwerk jedes Marketingexperten gehören. Er empfiehlt, mit einer einzigen Produktion gleich mehrere unterschiedliche Varianten für verschiedene Kanäle zu produzieren. „Wir erarbeiten eine Kampagne und erzählen damit kontinuierlich eine spannende Geschichte. Aber auf viele unterschiedliche Arten.“ So entsteht aus nur einer Produktion recht kosteneffizient gleich eine Vielzahl an Videos mit unterschiedlichen Längen, Tonalitäten und Schwerpunkten. Diese können dann auf verschiedenen Kanälen und über eine lange Zeitspanne hinweg genutzt werden, z.B. auf der Website, der Social-Media Präsenz sowie auf Messen, Kongressen und sonstigen Veranstaltungen.

Weg vom Selbstzweck, hin zur Emotion

  • Wer nun meint, er müsse gleich mit dem Drehen beginnen, sollte eines bedenken: Videos und die Präsenz im Internet sollten keinesfalls zum Selbstzweck werden. Laut Alexander Strohmer muss man sich immer fragen, welchen Nutzen der Konsument von dem Video hat und welchen Call to Action der Film auslösen soll. Was tut man also, nachdem man das Video gesehen hat? Ruft man gleich an, weil man mehr wissen möchte, kommt man vorbei, weil der Mitarbeiter so sympathisch und kompetent ist, oder beschäftigt man sich vertiefend mit einem Thema? „Im Grunde geht es beim Verkaufen von Produkten oder Dienstleistungen ja immer darum, Begehrlichkeiten zu wecken“, sagt Alexander Strohmer. „Und das funktioniert mit einem Video einfach besonders gut. Der richtige Einsatz von Musik, Sprache und Bildern schafft Emotionen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Printwerbung.“